Henk Reisen

Eklektro-Akustik

23. Januar 2012
von Henk
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“Jetzt neu: Auf CD, LP und MC”…

… hieß es früher immer so schön in der Tonträgerwerbung, und beinahe passt dieser Spruch auch zur neuen EP “Changes”. Eine LP-Version ist zwar nicht in Sicht, aber mit CD, MC und Download ist die EP tatsächlich trimedial erhältlich.

Wer bei Bandcamp die MC- oder CD-Version kauft, bekommt übrigens den Download gratis dazu und spart sich damit das lästige Wandeln.

31. Dezember 2011
von Henk
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“Wir helfen den Songs auf die Welt”

Unter dieser Überschricht berichtete Deutschlands größte Regionalzeitung, die WAZ, gestern über das Schaffen von Henk Reisen. In einem beinahe ganzseitigen Artikel wurden die musikalische Vision, Arbeitsweisen und Ergebnisse wie die aktuelle EP “Changes” beleuchtet. Alle, die nicht in den Genuss des tollen Artikels gekommen sind, können hier noch einmal nachlesen: Zum WAZ-Bericht

Nachtrag 20.15 Uhr: Den Artikel gibt es natürlich auch online, hier auf “Der Westen”.

29. Dezember 2011
von Henk
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CD-Veröffentlichung ab Anfang Januar erhältlich

Die CD-Version der neuen EP “Changes” wird ab Anfang Januar bei unter www.jpc.de erhältlich sein. Interessenten können gerne einen “Weckdienst” einrichten: Schreiben Sie uns einfach eine kurze Mail mit Ihrem Namen und dem Betreff “Henk Reisen: Weckdienst” an Henk Reisen und Sie bekommen sofort bei CD-Veröffentlichung eine kurze Infomail. Eine verbindliche Bestellung ist das natürlich noch nicht, so dass Sie immer noch später entscheiden können, ob Sie die CD kaufen oder nicht.

Alle, die es nicht abwarten können, können natürlich hier schon in die Songs reinhören und die Downloadversion kaufen. Für Analogfreaks gibt es ab dem 31.12.2011 um 23.59 Uhr auch die Kassettenversion zu kaufen. Für 8,99 Euro gibt es die sieben Songs der EP plus sieben Bonustracks auf Tape. Eine Bestellung kann direkt an Henk Reisen erfolgen.

Viel Spaß!!

25. Dezember 2011
von admin
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Changes (EP)

Die neue EP „Changes“ von Henk Reisen behandelt das Thema der Veränderungen, ihrer Risiken, Hemmnisse und Chancen. Auf 27 Minuten Spieldauer erhält der hoffentlich geneigte Hörer Lebensberatung und Anregung in einer der zentralen Fragen des Lebens: Wo komme ich her, wo gehe ich hin, wo will ich eigentlich hin – und warum zum Teufel unterscheiden sich die Antworten auf die letzten beiden Fragen? Musikalisch finden sich Elemente von Hip Hop, Pop, Funk, Elektro, New Wave und Psychedelic Rock zusammen, um die einzelnen Facetten der Veränderungs-Grundidee angemessen hörbar wider zu spiegeln.

Obwohl alle sieben Songs vom gleichem Thema handeln, soll „Changes“ kein Konzeptalbum im klassischen Sinne sein. Deshalb wurde auf einen inhaltlichen Handlungsablauf, einen textlichen roten Faden oder einen gemeinsamen Plot verzichtet. Die EP ist vielmehr eine Ideensammlung, eine Art Zettelkasten, in dem sich Notizen mit unterschiedlichen Gedanken zum Grundthema “Veränderung” finden.

Die Download-Version mit sieben Songs ist ab heute verfügbar, die CD-Version mit sieben Bonus-Tracks wird in den nächsten Tagen erhältlich sein.


Veröffentlicht am 25. Dezember 2011

Henk Reisen sind
Henk: Text, Musik und Instrumente
Petra Geldermann: zusätzlicher Leadgesang
Thorben Koch: zusätzliche Gitarre
Sandra Jumpertz: zusätzliche Tasteninstrumente

14. Dezember 2011
von Henk
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Konzertbericht: Stereo MCs, 6. Dezember 2011, Köln

Ah-ya-yaha, ah-ya-yaha
(Tschak-duk)
|: Bu-dum, bu-dum, bu-dum, bu-dum :|

Wer auf den 1992er-Hit „Connected“ der Stereo MCs nicht tanzt, der bewegt sich einfach nicht gerne oder ist gesundheitlich eingeschränkt. Dass das auch für fast alle anderen Stücke der Combo um Rob Birch und Nick Hallam gilt, haben die von neuerem Material unbeleckten Konzertbesucher im großartigen Bahnhof Ehrenfeld in Köln schnell gemerkt. Manche sogar zu schnell, wie der männliche Part des direkt vor mir zu Stande gekommenen Pärchens von gut basketballtauglicher Größe, der seiner Begleiterin zehn Sekunden nach Konzertbeginn ins Ohr brüllte, dass es ja wohl ganz schön groove: zu diesem Zeitpunkt hörte man exakt eine Vierviertel-Bassdrum mit akompagnierender Off-Hi-Hat, also exakt das, was als Four-to-the-Floor-Beat prinzipiell irgendwie groovt und kaum zur Beurteilung der Rhythmusstärke einer Band herhalten kann.

Leider war mit diesem Satz die Aufmerksamkeitsspanne des ansonsten turtelnden Riesenduos erschöpft, und fortan hatte man nur noch Augen und Ohren füreinander. Dass ich mich nach kurzer Zeit an beiden vorbeidrängte, um statt Bussi-Bussi und Kuschi-Kuschi einfach nur die Musik erleben zu können, machte mir ein dementsprechend gering ausgeprägtes schlechtes Gewissen. Gelohnt hat es sich: Rob MC-te wie wild und spielte teilweise eine teilweise funktionierende Gitarre, die Sängerinnen legten sich mit Erfolg ins Zeug und Schlagzeug, Bass und macbookbefeuerte Backgroundtracks taten dauerhaft tatsächlich das, was der größenmächtige „Groove-Agent“ schon zu Beginn konstatiert hatte.

Dass klassischerweise die Hits – neben „Connected“ z.B. noch „Step It Up“ oder „Deep Down And Dirty“ – am meisten gefeiert wurden, wird nicht verwundern. Dass aber auch das unbekanntere neuere Material durchaus Anklang fand, schon eher. Eigentlich war es ein perfektes Konzert – hätte man nicht den unbestimmten Eindruck gehabt, dass die Protagonisten auf der Bühne mit der Reaktion der geschätzt 300-köpfigen Masse unzufrieden gewesen sein. Vielleicht ist das coole Kölner Medienmacherpublikum nicht ganz so ausgerastet, wie es hätte können, aber für dahingehende Vorwürfe war die Crowd dann doch wiederum viel zu bewegt.

Allein diesem Unzufriedenheitseindruck von Rob&Co. ist es geschuldet, dass man selbst – korrigiere: dass ich selbst mit nicht hundertprozentiger Zufriedenheit den Heimweg angetreten habe. Trotzdem steht auf dem Wunschzettel für Weihnachten: Alles von den Stereo MCs (außer die Sachen, die ich schon habe).

Die Stereo MCs haben’s voll drauf, Leute!!!

|: Bu-dum, bu-dum, bu-dum, bu-dum :|

Nachtrag 16.12.:
Ganz zu erwähnen vergessen habe ich einen Gedanken beim Hören von “Connected”, der über meine persönlichen bühnenmusikalischen Vorlieben einiges aussagt: Ich bin nämlich der Meinung, dass es für einen Musiker nichts Großartigeres geben kann, als auf der Bühne zu stehen und den Konzertbesuchern dieses “bu-dum, bu-dum” in die Magengruben zu pumpen. Wäre ich Bassist, würde ich wohl immer nur “bu-dum, bu-dum” machen. Wer mich schon einmal auf der Bühne erlebt hat, weiß, dass ich es an Orgel, Synthesizer, Piano oder Gitarre am liebsten genauso handhabe: Gib mir ein kurzes, grooviges Riff, das ich bis zur völligen Transzendenz wiederholen kann, und ich werde bis zum Ende des Songs keine Langeweile verspüren!

Im übrigen ist der Groove von “Connected” zu 100% gesampled, und zwar von Jimmy “Bo” Hornes Songs “Let Me (Let Me Be Your Lover)” aus dem Jahr 1978. Auch wenn ich meine Beats, Loops und Grooves eigentlich immer selbst einspiele oder programmiere, möchte ich hier von einem absolut gelungenen Diebstahl sprechen: “Connected” gehörte einfach gemacht.

8. Dezember 2011
von Henk
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17, 16, 15, 14…

“Experten streiten sich um ein paar Daten. Die Crew hat dann noch ein paar Fragen, doch der Countdown läuft.”

Was für Peter Schillings “Major Tom” 1983 galt, gilt für Henk Reisens “Changes” anno 2011 nicht weniger: Der Countdown tickert unerbittlich rückwärts, die Tage verstreichen in hektischer Vorbereitung und pünktlich zum Weihnachtsfest wird es soweit sein: Henk Reisen legt den geneigten Hörern die neue EP als kleines Präsent unter den Christbaum.

Henk Reisen: “Changes” (EP)
VÖ: 25. Dezember 2011 als CD auf dem WOM-Label und online auf www.henkreisen.de

11. November 2011
von Henk
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Long time no see

Man ist sich bis heute nicht sicher, wo der im Titel verwendete verhunzte englische Satz herkommt. Vermutet werden Ursprünge im indianisch geradebrechten Englisch oder im Chinese Pidgin.

Sicher ist aber, dass diese Phrase so gut wie kaum eine zweite an diese Stelle in diesem kleinen Musikblog passt, denn mit sprachlich wackeligen Ausdrucksformen kennt man sich hier ebenso gut aus wie mit Verzögerungen im Betriebsablauf, die für eine längere Phase des nicht Wiedersehens sorgen. Klar: Gründe dafür gibt es en masse: Umzug, neuer Job und neue Live-Band müssen ja schließlich erst mal verdaut bzw. organisiert werden. Wer jetzt aber denkt, über all diesen abseits von Henk Reisen stattfindenden Aktivitäten sei der musikalische Ausstoß zu einem müden Püffchen verkommen, der hat sich geschnitten, irrt, hat den Überblick verloren, geht fehl, hat sich verrechnet. Die Wahrheit liegt in diesem Fall zwar nicht auf dem Platz, sieht aber ganz und gar anders aus. Denn:

Wer kann schon regelmäßig Songs veröffentlichen, wenn er gerade auf einen längeren Liederzyklus hinarbeitet? Klar: Wenn die Plattenfirma den Beatles aus rein finanziellen Gründen mal eben schnell zwei Meisterwerke wie “Strawberry Fields Forever” und “Penny Lane” aus dem geplanten Album klaut und als Doppel-A-Seiten-Single veröffentlicht, dann pfeifen sie halt drauf und können immer noch “Sgt. Pepper” aus der Tasche ziehen (das aber mit diesen beiden Perlen anstelle manchen Füllwerks deutlich besser ausgefallen wäre). Hier bei Henk Reisen läuft es anders: Wenn eine EP ansteht, dann wird daran gearbeitet; für sonstigen musikalischen Output ist dann einfach kein Platz.

Die Zeit der musikalischen Dürre hier bei henkreisen.de ist aber bald vorüber: Die EP “Changes” mit ihren sieben Songs ist weitgehend fertig. Letzte Misch- und Masteringarbeiten ziehen sich zwar länger hin als geplant, doch bald schon gibt es hier das nue Werk zu beklatschen, zu verdammen oder zu ignorieren, ganz nach gusto.

Mehr war es eigentlich auch nicht, was ich mitteilen wollte…

In diesem Sinne: Chop-chop!
(Chinese Pidgin English für “mach ma hinne” oder “dalli, dalli!”. Was des Englischen kaum mächtige Apachen stattdessen sagen würden, ist nicht überliefert.)

Update 15.11.2011: Der EP-Titel wurde in letzter Sekunde noch einmal angepasst und lautet nun treffend “Changes”.

26. September 2011
von Henk
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Funqu’On (Hold On)

Funk, Funk Funk! Das Wort bezeichnet nicht nur eine Musikrichtung oder Lebenseinstellung, sondern urprünglich den Duft aus Rauch, Schweiß und Pheromonen, der bei Tanzveranstaltungen – aber auch beim Liebesakt – entsteht. Vom ersten Ton des Gitarrenriffs bis zum Synthesizersolo… Wie bitte? Diesen Text hatten wir schon einmal bei einem Song? Nun ja, zunächst einmal ist das gemeine Plagiat momentan ja wohl ziemlich en vogue und den Popularitätswerten offenbar nicht abträglich, zweitens perlt der Vorwurf angesichts meiner Täter-Opfer-Personalunion an mir ab wie Butter an der heißen Teflonbeschichtung der Raumfähre… Hmpf, ich sehe schon: Das Bild geht in moralischer Hinsicht voll in die Hose. Tote Astronauten darf man – das sehe ich ein – nicht einfach ungefragt für Wortspiele und Sprachwitzekes verbraten. Wobei “verbraten”… ach, lassen wir das!

Funk jedenfalls, meine Damen und Herren, Funk ist das Thema des aktuellen Henk-Reisen-Oevres mit dem zufällig exakt passenden Titel “Phunqu’ On (Hold On)”, das aus dem Februar 2011 stammt.

26. September 2011
von Henk
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Icarus

Wer in diesem neuen Henk-Reisen-Song Nicoles “Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund” erkennt, hat zwar thematisch sehr gut aufgepasst, aber wohl dennoch einen HNO-Besuch zwecks Ohrschmalzentfernung nötig. Ralphsiegeleske Anklänge sucht man in der Musik zu gleichen Teilen leider und zum Glück vergebens.

Auch die Moral von der Geschicht’ ist bei den beiden Songs eine andere: Der Warnung an Ikarus, nur ja nicht zu hoch zu fliegen, mag sich das lyrische Ich nämlich nicht anschließen. Mögen auch die Schwingen schmelzen, der Sturz ins Ionische Meer vorprogrammiert sein – immerhin reden die Leute noch tausende von Jahren nach der ersten Erzählung dieses Mythos von Ikarus. Wäre er hingegen schön nah an der Wasseroberfläche geflogen, würde sich heute kein Schwein für den Freiheitsflieger interessieren.

Wenn Nicole und/oder Ralph Siegel da mithalten und auch in – sagen wir – 2.000 Jahren noch ein Thema sind, dann will ich nichts gesagt haben und nehme den Song augenblicklich von der Homepage.

Veröffentlicht wurde “Icarus” im November 2010.

26. September 2011
von Henk
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We Love You All


Heute komme ich mal mit einer Coverversion um die Ecke. Keine Coverversion der alten Prägung – eine, die an Bierbänken schunkelnden Halbbetrunkenen von einer örtlichen Covercombo um die Ohren gehauen wird –, sondern eine selbstverfasste. „Selbstverfasste Coverversion? ist doch unlogisch! Ist doch Quatsch!“, höre ich da schon mäkeln. Ist aber kein Quatsch. Bei „We Love You All“ bin ich nämlich in der Tat Mitverfasser und Coverversioniér in einer Person.

Der Song stammt aus den Zeiten der Sixties-Inkarnation der wunderbar wandelbaren Band „His Girl Friday“ und wurde gemeinsam von allen Bandmitgliedern – zu denen ich zu dieser Zeit gehörte – im Proberaum entwickelt. Da es His Girl Friday nicht mehr gibt, dieses herrliche Stück Musik aber weiterleben muss, blieb als einzige Chance ein sorgfältiges und liebevolles Aufpäppeln durch – na welche musikalische Ausnahmeinstitution wohl? Klar: Henk Reisen nimmt sich der Einsamen und Verlassenen an.

Komponisten:
Pete Deal, Mr. Alpha, Markus Urban, Jörg Maier – und ich.

Instrumentarium:
Gesänge, Streicher, Orgeln (beide Yamaha SK-20), Gitarren (als Leihgabestar: eine rote Epiphone Riviera aus Thorbens Fundus), Synthbass (Roland JV-1080), programmiertes Schlagzeug

Released im August 2010